Warum reinigen?

Der Dreck muss weg! Wer sein Getreide einlagern will, um es zum richtigen Zeitpunkt zu verkaufen, kommt an einer Vorreinigung nicht vorbei. Das gilt auch für Futtergetreide. Zum einen macht es wenig Sinn, Besatz zu lagern. Denn der ist ja schließlich nichts anderes als Abfall, der immerhin 1-3 % des Erntegewichts ausmacht. Zum anderen ist eine qualitativ hochwertige Lagerung ohne Reinigung schlichtweg nicht möglich! NEUERO hilft Ihnen dabei.

Besatz bringt Probleme

Fusarien gehören weltweit zu den häufigsten Schadpilzen im Getreide und Mais. Ihre giftigen Stoffwechselprodukte (Mykotoxine) lagern sich schon während der Ernte auf dem klassischen (Schwarz)Besatz wie Staub, leichten Halmteilen, Unkrautsamen, Grannen, Spelzen etc. ab. Ohne Reinigung landen sie im Lager, was zu erheblichen Qualitätsverlusten führt. Das Getreide verliert dann nicht nur an Keimfähigkeit und Vitalität, im schlimmsten Fall wird sogar die gesamte eingelagerte Ernte vernichtet.

Verschwendete Energie

Durch Besatz kann auch viel Energie verschwendet werden. Er erschwert nämlich die Durchlüftung und Trocknung des Getreides, da sich eine inhomogene Masse schlechter gleichmäßig belüften und trocknen lässt.

Es können sich durch den Besatz von Strohteilchen, Grannen, Spelzen etc. auch Feuchtenester bilden, was selbst in belüfteten Lagern zu Problemen führt. Feuchtenester können vor allem beim Beschicken aus größeren Höhen entstehen, da sich ungereinigtes Getreide beim Herunterfallen entmischt und der Besatz dann Nester bildet. Auch das Entfernen der Feuchtenester verbraucht Energie.

Futterqualität leidet

Insbesondere wer Getreide „nur“ zur Verfütterung einlagert, sollte es unbedingt vorher reinigen. Denn durch Fusarien bzw. Mykotoxine belastetes Futtergetreide wirkt sich negativ auf die Fruchtbarkeit von Sauen sowie die Mastleistungen aus. Daneben wurde festgestellt, dass Schweine mit Staub und Grannen verunreinigtes Futtergetreide nicht mögen. Reinigen garantiert also auch eine höhere Futterannahme.

Reinigen rechnet sich

Vorreinigen ist Mindeststandard! Sie ist schon für das Einhalten der Hygieneverordnung unverzichtbar. Zudem erleichtert sie den Weiterverkauf oder ermöglicht ihn überhaupt, denn für viele Abnehmer machen eine Vorreinigung inzwischen zur Bedingung. Die Kosten für das Reinigen rechnen also sich sowohl bei der Vermarktung wie auch in punkto Futterqualität. Und wie schon gesagt, senkt gereinigtes Getreide beim Trocknen und Belüften den Energiebedarf. Je nach Verfahren können bis zu 10% Energie eingespart werden. Ersparnisse gibt es auch bei der Konservierung mit Säure. Denn der Besatz bindet ja auch einen Teil der Säure, diese Kosten fallen ohne Reinigung ungenutzt an.

Reinigungsbedarf ist verschieden

Wie hoch der Reinigungsbedarf ist, hängt von den aktuellen Erntebedingungen wie auch vom Mähdrescher ab. Um einen Stillstand während der Einlagerungsphase zu vermeiden, sollte man die Reinigungsleistung auf den Mähdrescher abstimmen und dabei auch die Förderanlage ins Auge fassen.

Manchmal ist es mit einer einfachen Vorreinigung mit Windsichtern getan. Nicht selten muss aber intensiver gereinigt werden. Und immer mehr Landwirte reinigen zusätzlich noch beim Auslagern des Getreides vor dem Mahlen oder Verkauf. Bei der mechanischen Belastung während des Beschickens und Lagerns lösen sich nämlich noch restliche Grannen und Spelzen und auch der Staubgehalt wird höher.

Mit der NEUERO Reinigungstechnik sind Sie auf der sicheren und sauberen Seite! Denn wir haben für jeglichen Reinigungsbedarf das passende Gerät – egal, ob Sie es mobil oder stationär nutzen möchten, ob Sie niedrige oder hohe Kapazitäten benötigen.

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