Warum trocknen?

„Seine Schäfchen im Trockenen“ hat der Landwirt erst dann, wenn sein Getreide beim Einlagern einen Feuchtigkeitsgehalt von unter 14,5% hat. Liegt es darüber, kommt er am Trocknen nicht vorbei! Wie hoch die Erntefeuchtigkeit ist, hängt sowohl von den regionalen Gegebenheiten als auch vom Wetter ab. So ist die Erntefeuchtigkeit in küstennahen oder generell feuchteren Gegenden in der Regel höher als in eher trockenen Gebieten, im Norden höher als im Süden. In regenreichen Jahren kann man regionsunabhängig von einer höheren Erntefeuchtigkeit ausgehen. Laut ATB muss in Deutschland bis zu einem Drittel des geernteten Getreides getrocknet werden. Vor allem dann, wenn die Erntezeit verregnet ist.

Krankheiten verhindern

Getreide ist erst bei einer Gutfeuchte von unter 14,5% sicher lagerfähig. Je höher die Feuchtigkeit desto höher wird das Risiko für einen Schädlingsbefall wie Käfer und Motten, ab 14% zusätzlich für Staubläuse, Milben, Pilze und ab 18% auch für Bakterien eingeschätzt. Ein besonderes Problem stellen Schimmelpilze dar, die sich bei einer höheren Feuchtigkeit im Lager bilden. Der damit verbundene Befall durch Mykotoxine (Pilzgifte) birgt ein nicht zu unterschätzendes gesundheitliches Risiko für den Konsumenten – gleichgültig, ob für Mensch oder Tier. Für die Tiergesundheit – wie auch jedwede Produktion von Lebensmitteln tierischen Ursprungs – ist qualitativ hochwertiges Futter aber unabdingbar.

Längere Lagerfähigkeit

Generell lässt sich sagen, je länger die Lagerzeit, desto unabdingbarer ist ein kühles und trockenes Lager. Dabei ist der Qualitätsverlust umso geringer, je genauer die optimale Einlagerungsfeuchte eingehalten wird. Bei Weizen, Roggen und Gerste sind dieses 14%, bei Hafer und Körnerleguminosen 12% Einlagerungsfeuchte. Würde man Getreide mit einer Erntefeuchtigkeit bei Temperaturen von 20° lagern, träten bereits nach acht Tagen die ersten Schäden auf.

Werterhalt und Verlustminimierung

Relevant ist Trocknen auch, um quantitative Verluste zu vermeiden. Lagert man beispielsweise Getreide mit einer Kornfeuchte von 22% und einer Korntemperatur von 20 °C ein, entstehen nach 15 Tagen Atmungsverluste von 1% der Masse. Das sind bei 100 t immerhin 1 t. Zusätzlich sind richtige Temperatur und Feuchte Garanten für den Erhalt der Keimfähigkeit und Vitalität des eingelagerten Getreides. Getrocknetes Getreide lässt sich darüber hinaus sicherer fördern und bereitet auch bei der Vermarktung keine Probleme.

NEUERO bringt’s ins Trockene

Wer also den Werterhalt seines eingelagerten Getreides sichern möchte, integriert in seine SilOanlage einen Trockner. NEUERO trocknet Ihre Ernte und bringt somit auch Ihren Gewinn in trockene Tücher. Wir haben eine jahrzehntelange Erfahrung im Trocknerbau. Und arbeiten mit dem ATB (Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie e.V.) in Potsdam zusammen, um unsere Trocknungssysteme ständig zu optimieren.

Das Beratungsteam von NEUERO bespricht mit Ihnen vor Ort alle Erfordernisse und Notwendigkeiten, bezieht die vorhandenen, zu integrierenden Anlagen ein und entwickelt dann ein maßgeschneidertes Angebot. Und wenn es nicht gleich ein großer Durchlauftrockner sein kann: Wir haben es auch ein paar Nummern kleiner. NEUERO bietet für jeden Bedarf das richtige Trocknungssystem: Made in Germany, technologisch up to date, leistungsstark, prozessoptimiert, zuverlässig, mit hohem Wirkungsgrad, energieeffizient, nachhaltig und umweltverträglich.

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